MÄRCHEN

Obwohl es eigentlich kein Märchen ist, kann man nicht leugnen, dass für das Mädchen die Ärztin alle Eigenschaften einer guten Fee vereint. Man kann es auch als Abenteuergeschichte bezeichnen, weil der Arztbesuch der Hauptdarstellerin sehr aufregend war.

Da es sich hier um eine wahre Geschichte handelt, ist sie ursprünglich ziemlich personifiziert. Die Erzählungen oder Abenteuergeschichten müssen auf jeden Fall personifiziert werden, um den Kindern die Möglichkeit zu geben, sich mit den Charakteren zu identifizieren und ihre Vorstellungskraft anzuregen.

Die Personifizierung geht sehr einfach vonstatten, weil praktisch alle Kinder früher oder später geschieht etwas Außergewöhnliches.

Dieses Märchen für Kinder beschreibt auf einfache Weise die soziale Funktion der Ärzte und Ärztinnen.

Man muss dem kranken Kind beibringen, dass es zum Arzt Vertrauen haben kann, weil das die Spannung, die normalerweise bei Gesundheitsproblemen vorhanden ist, erleichtert. Außerdem verstärkt das bei den Kleinen die Idee des Zusammenlebens in einer Gesellschaft; das heißt, dass sich nicht nur die näheren Familienmitglieder um sie kümmern, sondern dass in einer Gesellschaft einer dem anderen hilft.

Die Realität in Form eines Märchen zu verpacken, hilft den Kindern, sie in ihrer großen Welt zu interpretieren.

 

ÄRZTIN FAIRY UND MÄDCHEN

Von Caroline Sedgwick

Es lebte einmal ein kleines Mädchen
mit dem Namen Susana ~~~;
~ es war ein braves Mädchen ~ und es war sehr hübsch
~ und sehr gescheit;
 ~ seine Mutter ~ und sein Vater mochten sie ~~~ sehr.

~ Eines Tages begann Susana zu humpeln,
konnte nicht mehr gut gehen
~ und hatte Schmerzen im Bein ~ seine Mutter
~ und sein Vater waren sehr besorgt,
weil sie nicht wussten, wie es passiert war,
nicht warum,
nicht wann.

Kleines Mädchen mit Fee Kleid gut

Also entschieden sie, sie zur ~~~ Ärztin zu bringen,
also stiegen sie ins Auto ~ fuhren aus der Garage
~ bis zur Praxis der Ärztin.
~ Als sie dort ankamen,
saßen sie sich eine Weile ins Wartezimmer
~ und warteten darauf, dass die Ärztin kommen würde.

~ Als sie kam, sagte sie: „Hallo Susana ~ und, was ist passiert?“
~ Susana sprach: „Au, Frau Doktor, mir tut das Bein weh,
~ und ich kann nicht mehr gescheit laufen.

~ Die Ärztin erwiderte: „Dann komm mit in mein Zimmer
~ und leg dich auf die Liege,

~ dann werden wir sehen, was wir machen können.
“ Also legte sich Susana auf die Liege.

~ Die Ärztin begann, ihr linkes Bein zu betasten
(als ob sie mit ihr spielen würde – Massage, Massage,
ein kleiner Druck mit dem Finger, mit dem …)
~ so ging sie vor vom Oberschenkel,
das ganze Bein entlang bis zum Fuß ~ und wieder zurück.
~ Dann sagte sie:
Nein, es ist nicht dieses Bein, es muss das andere sein.

~ Und beschäftigte sich mit dem rechten Bein.
~ Sie begann wieder beim Oberschenkel,
das ganze Bein runter bis zum Fuß ~ und wieder zurück.
~ Dann sprach sie:
Jetzt habe ich das Problem gefunden, es ist ~~~ das Knie.

~ Dann folgte: Klopfen, Drücken, Massage;
~ Klopfen, Drücken, Massage.

~~~~~~KLICK ~ und Susana,
Frau Doktor, Frau Doktor, mein Bein tut mir nicht mehr weh.
~ Die Ärztin sprach:
Dann steig von der Liege ~ und geh durchs Zimmer.
~ Susanna marschierte durchs Zimmer ~ und humpelte nicht.
~ Dann lief sie auf die Ärztin zu, umarmte sie,
gab ihr einen dicken Kuss
 und sprach:
Frau Doktor, Frau Doktor, vielen Dank,
dass Sie mein Bein geheilt haben.

~ Die Ärztin erwiderte:
Es war mir ein Vergnügen, komm, wann immer du willst.
~ und Susana ~ und ihre Mutter
~ und ihr Vater stiegen wieder
ins Auto und fuhren nach Hause.
~ Zu Hause stieg Susana in ein warmes Bad,
~ zog sich ihren warmen Schlafanzug an,
~ und aß etwas Warmes zu Abend.

~ Danach versuchte sie noch einmal das Gehen
~ und sie ging vom Fernseher bis zum Sofa,
~ vom Computer zum Wohnzimmertisch.
~ Ihr Bein schmerzte nicht mehr
~ und sie konnte anständig gehen.
~ Dann gingen sie ins Bett.
~ Sie schlief sofort ein, weil sie sehr müde war.
~ Es war ein langer Tag gewesen.
~ Das ist das Ende der Geschichte.
~ So lebten sie zufrieden bis in alle Ewigkeit.

 

Und jetzt…
Ab ins Bett