FRÜHLINGS-GESCHICHTEN

Wegen des Inhalts über die klimatischen Elemente wie die Sonne, die Wolken, der Regen und die Sterne kann man den Verlauf der Jahreszeiten in die Kategorie der Frühlingsgeschichten einordnen.

In diesem Fall, sowie die genannte Beschreibung, zieht sie die Aufmerksamkeit daher auf sich, dass in der ganzen Erzählung keine Sterne vorkommen, obwohl sie in der Überschrift genannt werden. Dennoch tauchen durch die Erzählung über den Tagesverlauf und die Veränderungen des Himmels entweder Fragen oder Erklärungen über diese Vorgänge auf, wenn dieselben Umstände vorherrschen und es Nacht statt Tag ist.

Mit anderen Worten stehen die Konzepte des Tages, der Nacht und der Sterne auch in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Frühlingsgeschichten und deshalb wurden die Sterne auch in die Überschrift für diese Baby Geschichten miteinbezogen.

 

DIE SONNE, DIE WOLKEN UND DIE STERNE

By Caroline Sedgwick

Es war einmal in einem sehr weit entfernten Land, wo es immer nur regnete, regnete und regnete, sintflutartige Regenfälle den ganzen Tag, tagelang, Jahr für Jahr. Dort wohnte ein kleines Kind in einem kleinen Haus in den Bergen mit seinem Vater und seinem Hund.

Das Kind war neun Jahre alt und all die Tage seines Lebens hatte es nur geregnet und geregnet Tag und Nacht.

Kannst du dir vorstellen, wenn es immer nur regnet und es immer feucht ist?

Die Leute erzählten ihm immer, dass es vor seiner Geburt ein komisches Ding namens Sonne gegeben hatte. Die Sonne war etwas Großes, Rundes, Gelbes, das Wärme und Licht für alle abgab. Sie hatte immer ein Lächeln auf ihrem großen, runden, gelben Gesicht. Immer wenn die Leute dieses Lächeln der Sonne sahen, schauten sie sie an und lächelten zurück.

Doppelzimmer Sonnenaufgang

Das kleine Kind konnte sich dieses große, runde, gelbe und lächelnde Ding nicht vorstellen. Es konnte sich auch nicht vorstellen, dass die Leute es betrachten und lächeln konnten, weil in dem kleinen Dorf niemand lächelte, sondern vielmehr sehr traurig wirkten.

Eines Tages fingen die Menschen an zu erzählen, dass der Himmel ein bisschen heller zu sein schien. Es regnete immer noch und die schwarzen Wolken hingen immer noch vom Himmel herab, aber er schien wirklich ein bisschen heller.

Am Tag darauf, redete man mehr darüber, dass es an diesem Tag weniger regnete.

Am nächsten Tag regnete es nur den halben Tag.

Am folgenden nieselte es nur und die Fenster tropften hin und wieder.

Am Tag darauf hörte es ganz auf zu regnen und dann waren die Wolken weiß. An einem weiteren Tag erschienen blaue Flecken am Himmel.

Auf einmal war keine einzige Wolke mehr am Himmel und ein großes, rundes und gelbes Etwas schwebte am Himmel, das Wärme und Licht für alle gab.

Die Leute blickten nach oben und lächelten, als sie es sahen, das breite, strahlende Lächeln.

Das Kind setzte sich auf sein Bett und blickte durch das Fenster auf das Ding, von dem es nur Geschichten gehört hatte, die wie Märchen klangen: etwas Großes, Rundes, Gelbes am Himmel mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Das muss die Sonne sein! sagte sich das Kind, und lächelte zurück. Als es durch die Straßen lief, sah es, dass jeder lächelte.

 

Und jetzt…
Ab ins Bett