GESCHICHTEN FÜR KINDER

Trotz des Titels handelt es sich um keine Gruselgeschichten. Dafür sorgen der phantastische Charakter und die witzigen und lustigen Monster, die in den Geschichten vorkommen.

Bitte bedenken Sie, dass der Stil der Erzählungen über Monster sehr einfach ist, mit kurzen Sätzen und ziemlich einfachen Ideen wie Hunger, Spiel, Monster und Freundschaft.

Da es eine Geschichte ist, die auf einer wahre Geschichten von Kinder-Monstern aufbaut, ist sie ziemlich personifiziert. Es ist immer wieder witzig, wie es den Kindern gefallen kann, sich in gewisser Weise mit den Monstern zu identifizieren.

Die wahre Geschichte bestand aus einem Spaziergang durch einen großen Park, in dem sich ein kleiner See befand. Die Fotos sind aus der wahre Geschichten und es scheint tatsächlich ein See der Monster zu sein, der darauf auch mehr Angst macht als in der Geschichte selbst.

Das sind witzige Geschichten, Phantasiegeschichten und Moralgeschichten. Die Kinder amüsieren sich über die Gefahr, sich einem See zu nähern, von dem man sagt, dass Monster darin leben, die Kinder fressen.

Gleichzeitig legt man ihnen nahe, wenn sie etwas Komisches beobachten, es gleich ihren Eltern zu erzählen.

Es gibt noch mehr Moralgeschichten, die mehr oder weniger direkt sind, aber diese überlasse ich der Analyse durch den Märchenerzähler und dem Gefühl der Kinder.

 

DER SEE DER MONSTER

Es war einmal ein kleines Dorf in der Nähe von Brüssel,
das Tervuren hieß.
Dort gab es einen großen Park,
worin sich ein riesiger Wald
befand und dort gab es einen dunklen düsteren See,
in dem ein Monster mit Namen Monsta lebte.

Monsta hatte schon alle Monster,
die in dem See gelebt hatten,
aufgefressen und auch alle Kinder,
die sich dem Ufer des Sees näherten.
Daher hatte sie einen riesigen runden Bauch,
der so groß war, dass er, jedes Mal,
wenn sich das Monster bewegte, am Boden schleifte.
Um sich besser bewegen zu können,
musste es sich an den Ästen der Bäume,
die den See umgaben, festhalten.
Sie waren alle schon fast abgebrochen
und hingen knapp über dem Wasser.

Der See der Monster

Das Monster Monsta hatte Hunger,
es gab nichts mehr zu fressen,
weil es ja schon alle Monster aufgefressen hatte
und die Kinder näherten sich dem See aus Angst nicht mehr.

Bis eines Tages eine Gruppe Kinder
nahe am See Fußball spielte.
Ein kleiner Junge schoss den Ball so weit,
dass er nahe am See liegen blieb.

Monsta, die täglich hungriger wurde,
sah sich dieses runde Ding in der Ecke des Sees an
und dachte: Das könnte ich fressen.
Also ging sie zur Ecke, ihren Bauch mitschleifend
und sich an den Ästen der Bäume festhaltend
und schluckte den Ball auf ein Mal hinunter.

See mit Bäumen und Schatten

Da spielten die Monster
und die Kinder im Bauch eine Partie Fußball.
Ein Monster aber schoss den Ball so stark, dass er zerplatzte.
Die ganze Luft aus dem Ball ließ den Bauch
aufblasen bis auch dieser platzte.

Also stiegen alle Monster und alle Kinder aus dem Bauch.
Die Kinder liefen nach Hause, um ihren Eltern zu sagen,
dass sie wieder da waren
und um ihnen die Erlebnisse zu erzählen.

Monstas Bauch war nun nicht mehr groß und rund
und berührte auch den Boden nicht mehr.
Das Monster war jetzt schlank. Es konnte jetzt gehen,
ohne sich an den Ästen der Bäume festzuhalten.
Und außerdem hatte es jetzt Freunde.

Jetzt lebten mehr Monster im See,
mit denen es spielen konnte.
Da dachte Monsta:
Ab jetzt werde ich keine Monster
und keine Kinder mehr fressen.

Monsta fraß ab diesem Moment nur noch
die Früchte der Bäume,
die nahe am See standen.

Kleine Monster mit großen Schwanz

Wenn Kinder am Seeufer standen,
trug Monsta sie auf ihrem Schwanz über den See spazieren.

 

Und alle waren glücklich
und aßen die Früchte der Bäume.

Und die Moral von der Geschicht’,
die gibt es nicht.

Und nun…

AB INS BETT!